Was macht eine gute Radsporthose aus? Alles wichtige über die Rennrad Bib Shorts!

 

Die Radhose ist eine hautenge, meist kurze (Beinabschluss liegt über dem Knie) Hose für den Radsport. Die gute Radsporthose ist ein wichtiger Teil der Fahrradbekleidung, die den Fahrkomfort merklich beeinflusst. Jeder, der schon einmal mehrere Stunden auf seinem Rennrad gesessen hat, kann dies bestätigen.

Gute Radsporthosen sind auf die Bedürfnisse der Radsportler beim stundenlangen Fahren ausgelegt. Daher besitzen diese einen Sitzeinsatz aus Rehleder oder synthetischem Material. Heutzutage werden fast nur noch synthetische Sitzpolster benutzt. Der Einsatz ist steifer als die übrige Hose und man erkennt ihn schon von außerhalb. Der Schnitt des Sitzpolsters ist geschlechtsspezifisch: Bei den Rennsporthosen für Männer ist der Sitzeinsatz deutlich länger als bei den Frauenmodellen, da er die im Dammbereich verlaufenden Nerven und Gefäße vor Quetschung schützen soll.

Hochwertige Einsätze sind aus antibakteriellem Material gefertigt, verfügen über unterschiedlich starke Polsterung (zwischen zwei und zehn Millimeter) und sind meist nahtlos gefertigt. Dies erhöht den Trage- und Sitzkomfort.

Eine Radsporthose wird ohne Unterwäsche getragen, so dass das Sitzpolster direkt auf der Haut aufliegt, um ein Wundscheuern zu verhindern.

 

Welche Arten von Radsporthosen gibt es?

Im Grunde gibt es zwei große Lager von Radsporthosen – Mit Träger und ohne Träger!

Daher ist das auch der erste wichtige Entscheidungsfaktor bei der Wahl zur richtigen Radsporthose.

Rennradhosen ohne Träger besitzen den Vorteil, dass die komplette Bewegungsfreiheit im Oberkörperbereich bestehen bleibt, jedoch bieten diese durch ihren Schnitt keinen Schutz vor Fahrtwind und Kälte in der Nierengegend und können auch leichter verrutschen. Die trägerlose Rennradhose wird durch einen verstärkten Bund gesichert, der jedoch manchmal auch etwas einschneiden kann.

Die Trägerhose, auch Bib Shorts genannt, kann durch das Trägersystem hingegen nicht verrutschen und bietet bei jeder Fahrt sicheren Halt.  Aus diesem Grund bevorzugen auch viele engagierte Radsportler gepolsterte Radsporthosen mit Trägern, damit sie auch nach Stunden auf dem Rennrad noch den optimalen Sitzkomfort verspüren. Von den Bib Shorts gibt es sowohl kurze als auch lange Varianten. Die integrierten Träger sorgen für einen optimalen Sitz und einen angenehmen Tragekomfort in der sportlichen Sitzposition auf dem Rennrad. Heutzutage gibt es die verschiedensten Modelle mit verschiedensten Materialien, unter denen jeder Rennradfahrer die bequemste für sich finden kann. Die innovativen Schnitte, atmungsaktive Materialien und hochwertige Sitzpolster sorgen für viel Komfort und Performance um beschwerdefrei auf dem Rennrad zu sitzen.

 

Einteiler

Zeitfahranzüge oder Einteiler sind als Sonderform zu betrachten. Gegenüber der klassischen Kombination aus Radsporthose und Radsporttrikot sollen diese vor allem aerodynamische Vorteile bringen.

 

 

Was ist beim Sitzpolster zu beachten?

Das Sitzpolster ist das wohl wichtigste Element bei einer Radsporthose. Besonders bei längeren Fahrten ist es wichtig, bequem auf dem Fahrradsattel zu sitzen. Das Sitzpolster ist ein großflächiges Schaumstoff- oder Gelpolster, das in die Radsporthose eingenäht ist und eine hohe Stoßdämpfung und Tragekomfort bietet. Oftmals haben die Sitzpolster unterschiedliche dichte Zonen, die für eine hohe Dämpfung sorgen, zusätzlich werden atmungsaktive Materialien eingesetzt, um den Komfort noch weiter zu erhöhen.

 

 

Welche Features sind bei einer Radsporthose zu beachten?

Folgende Features sind bei der guten Radsporthose noch zu beachten:

  • Reflektierende Elemente
  • Elastizität
  • Rutschhemmende Silikonprints
  • Taschen

Reflektierende Elemente

Besonders längere Touren starten entweder sehr früh oder dauern bis zur Dämmerung. Für diese Zeitpunkte sind Radsporthosen mit ausreichend Reflexelementen sehr nützlich um zusätzlich gesehen zu werden. Die Sichtbarkeit im Straßenverkehr wird durch diese reflektierenden Details erhöht.

Elastizität

Modernen Radsporthosen werden an den bewegungsrelevanten Partien aus elastischen Materialien gefertigt, die den natürlichen Bewegungsablauf beim Treten unterstützen und somit ein sehr angenehmes Gefühl im Sattel ermöglicht.

Rutschhemmende Silikonprints

Damit die gute Rennradhose stets an der richtigen Stelle bleibt und weder hoch- noch runterrutscht, können rutschhemmende Silikonprints am Beinabschluss verarbeitet werden.

Taschen

Im Rennradbereich sind Taschen an einer Rennradhose eher die Seltenheit, da die Rennradtrikots über geeignete Taschen verfügen. Es gibt vereinzelt Hersteller, die versuchen auch in den Rennradhosen Taschen anzubringen ohne die Aerodynamik zu vernachlässigen. Insbesondere im Profi-Rennsport finden die sog. Funk-Taschen Verwendung, um das Funkgerät zur Kommunikation mit dem sportlichen Leiter störungsfrei unterzubringen.

 

Woran erkennt man eine gute Radsporthose?

Eine gute Radsporthose mit Sitzpolster und atmungsaktivem Material gehört in jeden Kleiderschrank eines Rennradsportlers. Das atmungsaktive Material transportiert effektiv den zu viel produzierten Schweiß nach außen, wo er verdunsten kann. Das Sitzpolster erhöht den Komfort, besonders bei langen Touren und die Träger bei der sogenannten Bib Shorts lassen die Radsporthose nicht verrutschen und erhöhen somit den Tragekomfort. Eine hochwertige Radsporthose unterstützt deine Leistung und schützt bei verschiedenen Wetterbedingungen.

 

 

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Kommentare (1)

  1. sven

    Super Artikel!

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